Precision in Sound - page 4

das Fehlen von Nichtlinearitäten sind hier deutlich festzu-
stellen. Keine Verzerrungen bedeuten auch keinen Stress für
die Ohren.
Dies lässt sich exemplarisch an dem Song »Gunfight At The
OK Corral« auf der CD »Round Up« des Cincinnati Pop Or-
chestra unter Erich Kunzel erleben. Hier wird eine alte Cow-
boy-Legende über Doc Holiday undWyatt Earp besungen und
kurz vor Schluss des Liedes findet eine wilde Revolverknalle-
rei statt. Ich kenne das Stück in- und auswendig, aber als die
Ballerei von der Z1 wiedergegeben wurde, bin geradezu er-
schrocken. Ich hatte das Gefühl, wirklich mitten auf dem
Schießplatz zu stehen, so realistisch klangen diese Schüsse.
Hier macht sich das Fehlen von Ein- und Ausschwingvorgän-
gen des Chassis bemerkbar. Der MSW reproduziert die Re-
volverschüsse für unser Ohr so natürlich klingend, dass es
eine wahre Freude ist. Auch das Perlen von Klavieranschlä-
gen, wie es zum Beispiel auf »Dick Hyman Plays Fats Waller«
so wundervoll leichtfüßig und swingend vonstatten geht, wird
von der Z1 mit einer selbstverständlichen Realitätsnähe wie-
dergegeben – das ist einfach fantastisch.
Ich höre stets mit offenen Augen, da meine Sinne einfach
viel geschärfter sind und ich einer musikalischen Darbietung
besser folgen kann. Mir ist es jedoch während der Zeit mit der
Manger Z1 oft passiert, dass mir die Augen zufielen und ich
geht es vielmehr um den Transport der der Musik innewoh-
nenden Emotionen.
Als HiFi-Tester holt man immer wieder gut bekannte Musik
aus dem Schrank, um die herausgehörten Stärken oder
Schwächen eines Lautsprechers zu beurteilen und zu verifi-
zieren. Man hört das eine oder andere Stück einer Platte, um
dann die nächste Platte hervorzuziehen – und hakt so sein
Testprogramm Stück um Stück ab. Mit den Manger-Lautspre-
chern wählt man die Platten aus, die einen gerade anmachen.
Es liegt vorwiegend die Musik auf dem Plattenteller, die emo-
tional anspricht und wahre Freude bereitet. Und man hört die
Platten auch von Anfang bis zu Ende durch.
An der Z1 fällt auf, dass egal bei welcher Musik und bei wel-
cher Lautstärke die Darbietung etwas Unangestrengtes und
Selbstverständliches hat. Hier scheinen sich die Stärken des
MSW zu manifestieren. Die ultraschnelle Anstiegszeit und
L
O
U
D
S P E A K E R
Die WBT-NextGen-Terminals tragen zum klanglichen Erleb-
nis bei, das die Manger Z1 bietet.
on resolution, three-dimensional spatiality or rapid,
bouncy basses – all this is present on the highest level
and goes without saying. The Manger rather focuses
on transporting the i manent emotions of music.
As a i-fi tester you always pick familiar music from
th shelf to judge and verify the strengths and weak-
nesses of the loudsp aker to be r viewed. You listen
to elected pieces of a re ord, then pull out the next
on to c eck off your st program step by step. With
the Manger lou sp akers you choos the records
y u currently like best. You put mus c on the turntab-
le, which appeals emotionally and is really enjoyable.
And you also listen to the records from begi ning to
end.
It was pretty amazing to hear that w at ver music
was being played the Z1 reproduced it effortl ssly
and naturally. This is where the strengths of the MSW
se m to manifest. The ultra-rapid rise time and the
absence of non-linearities are clearly noticeable. In
addition: no distortion me s no stress for your ears.
A g od example for these virtues is the song “Gun
fight At The OK Corra ” on the album “Round Up” by
the Cincinnati Pop Orchestra under rich Kunz l. The
song is about an ol cowboy l gend in which Doc
Holiday and Wyatt Earp play the mai parts and get
involved into a wild r volver shooting near the song’s
end. Although I know the song inside out, I was down-
right scared w the Z1 reproduc d the shooting.
The shot sounded so realistic that I felt like standing
in the middle of the shooting scene. This is ue to
the absence of transient effects normally caused by
the chassis. The MSW reproduced the revolver shots
so naturally, that my ears were quite enchanted. The
same goes for the sparkling piano playing on “Dick
Hyman Plays Fats Waller” which is so extraordinarily
light-footed and swinging and which is reproduced by
the Z1 with highest authenticity – simply fantastic.
I always listen with eyes open, because my senses
are much sharper und I can better concentrate on the
musical performance. While listening to the Manger
Th BT NextGen-terminals make their contribution
to th audio xperience provided by the Manger Z1.
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